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Traditionsverband der aktiven und ehemaligen Soldaten
des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung
und seiner Förderer, sowie der ehemaligen Angehörigen und Freunde
der in der Tradition stehender Garde-Regimenter

FORUM


  Bundestagung des Semper talis Bundes e.V.

 

Vom 22. bis 25. Mai 2019 fand die 66. Bundestagung

des Semper talis Bundes seit 1953 statt – in Verbindung mit dem Schrippenfest des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung.

Der Wettergott meinte es gut mit uns – denn nach den verregneten Tagen zu Beginn der Woche schien die Sonne und es wurde auch bedeutend wärmer. So machten sich voller Vorfreude viele ältere Kameraden aus dem gesamten Bundesgebiet auf den Weg nach Berlin. Besonders die Gruppe aus den ehemaligen Standorten des Wachbataillons, aus Siegburg und Bergisch Gladbach, war stark vertreten. Unser Kamerad Peter Lüpertz hatte wieder viele Kameraden, mit denen er vor 45 Jahren in der damaligen zweiten Kompanie in Bergisch Gladbach gedient hatte, für dieses Treffen begeistern können. Wir alle freuten uns darauf, ehemalige Kameraden wieder zu sehen und die Erfahrungen mit den jungen Soldaten auszutauschen. Am Abend des Anreisetages trafen wir uns dann im Casino der Julius-Leber-Kaserne, um uns von der anstrengenden Anreise zu erholen und erste Erfahrungen auszutauschen.

Donnerstag, 23. Mai. Bereits um 08:30 Uhr stand der Bus bereit, um unsere Reisegesellschaft auf den Friedhof nach Potsdam-Bornstedt zu bringen. Dort, an der Gedenkstätte des Semper talis Bundes, wurde nach einer kurzen Ansprache unseres Bundesgeschäftsführers Oberstabsfeldwebel Christoph Patzak ein Gebinde zum Gedenken an die gefallenen Semper talis Kameraden niedergelegt.

Auf dem Bornstedter Friedhof legen die Mitglieder des Semper talis Bundes ein Gebinde zum Gedenken an ihre gefallenen Kameraden nieder.

(copyright Semper talis Bund e.V., OStFw d.R. Weiland)

 

Weiter fuhren wir zum Einsatzführungskommando. Unser Bundesgeschäftsführer hatte es ermöglicht, dass wir dort im Casino die Mittagsverpflegung einnehmen konnten. Gestärkt wurden wir dann in zwei Gruppen durch den „Wald der Erinnerung“ geführt. An diesem Ort der Stille wird der in Auslandseinsätzen der Bundeswehr bisher mehr als einhundert Soldaten und einer Soldatin Gefallenen und ums Leben Gekommenen gedacht. Hier wurden auch die in den Einsatzländern in Eigeninitiative von betroffenen Kameraden vor Ort errichteten Ehrenhaine wieder errichtet – wenn die Soldaten das Einsatzland wieder verlassen haben. Diese Einrichtung ermöglicht es den Hinterbliebenen, individuell und ganz privat ihrer toten Angehörigen zu gedenken und in einer stillen und würdevollen Umgebung um sie zu trauern.

Im „Wald der Erinnerung“ – dem Ort zum Gedenken für die in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr gefallenen Soldaten.

(copyright Semper talis Bund e.V., OStFw d.R. Weiland)

 

Wieder zurück in der Julius-Leber-Kaserne, kamen wir gerade rechtzeitig, um der Eröffnung des traditionellen Schrippenfestes beizuwohnen. Der Kommandeur des Wachbataillons, Oberstleutnant Kai Beinke, begrüßte die zahlreich teilnehmenden Gäste. Anschließend wurden Kameraden befördert und verdiente ausgezeichnet.

(copyright Semper talis Bund e.V., OStFw a.D. Trümper)

Besonders überrascht waren Hauptmann a. D. Werner Schober, als ihm für seine 40-jährige Tätigkeit im Vorstand des Semper talis Bundes als Schatzmeister und Klaus Pokatzky für seine Bemühungen zur Gestaltung unseres Nachrichtenblattes „Der Gardist“ die Gardenadel des Wachbataillons verliehen wurden. Bei der abschließenden Siegerehrung feierten die Kompanien die Sieger der Sportwettkämpfe. Auf dem Festplatz unter den schattenspendenden Bäumen am Rande der Sportanlagen wurde dann bei Musik, ausreichenden Speisen und Getränken bis in die späte Nacht gefeiert.

Freitag, 24. Mai. Bereits um 08:30 Uhr trafen sich die Vorstandsmitglieder des Semper talis Bundes im von-Tresckow-Saal, um die bevorstehende Mitgliederversammlung vorzubereiten. Für 10:00 Uhr hatte dann der Vorstand zur Mitgliederversammlung in den Unterrichtsraum der dritten Kompanie des Wachbataillons eingeladen und unser Bundesvorsitzende Oberstleutnant Kai Beinke konnte 44 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen. Der Geschäftsbericht des Bundesgeschäftsführers Oberstabsfeldwebel Christoph Patzak und der Kassenbericht des Schatzmeisters Hauptmann a.D. Werner Schober fanden die Zustimmung der Mitglieder. So wurde der Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer entlastet. Nach dem Bericht des Sprechers der Gruppe Rheinland, Oberstleutnant a. D. Volker Künanz, beschlossen die Mitglieder den Haushaltsvoranschlag für 2020 einstimmig.

 

Mitgliederversammlung im Unterrichtsraum der dritten Kompanie des Wachbataillons.

(copyright WachBtl BMVg)

 

Am Nachmittag nutzten viele Mitglieder die Gelegenheit, das Luftwaffenmuseum (MHM) in Berlin-Gatow zu besuchen. Hier wird die Geschichte der militärischen Luftfahrt in Deutschland von ihren Anfängen bis zur Gegenwart dargestellt und in den historischen Gesamtzusammenhang eingeordnet. Neben Großexponaten (Flächenflugzeugen, Hubschraubern, Flugabwehrsystemen und Bodendienstgeräten) werden auch Dokumente, Uniformen, Ausrüstungsgegenstände ausgestellt. Die Sammlung ist so umfassend und das Gelände so weitläufig, dass wir nur einen geringen Teil besichtigen konnten – waren aber von der Darstellung äußerst beeindruckt.

Äußerst beeindruckender Besuch im Luftwaffenmuseum Gatow.

(copyright Semper talis Bund e.V., Hptm a.D. Schober)

 

Zum Kameradschaftsabend trafen wir uns dann in der zweiten Kompanie des Wachbataillons. Der Kompaniefeldwebel Stabsfeldwebel Daniel Strauß hatte alles hervorragend organisiert. Für ausreichend Getränke, Steaks und Bratwürste war gesorgt. Letztlich trug das schöne Wetter dazu bei, dass wir gemeinsam mit den ehemaligen Kameraden der zweiten Kompanie aus Bergisch Gladbach einige schöne Stunden verbrachten.

Vom Kompaniefeldwebel, Stabsfeldwebel Daniel Strauß, hervorragend organisiert: Der Kameradschaftsabend in der zweiten Kompanie des Wachbataillons.

(copyright Semper talis Bund e.V., OStFw d.R. Weiland)

 

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen endete die Bundestagung 2019. Der Bundesvorsitzende und der Bundesgeschäftsführer verabschiedeten die letzten Kameraden auf den Rückweg nach Hause. Wir bedanken uns insbesondere bei Oberstabsfeldwebel Christoph Patzak für die hervorragende Organisation dieser erlebnisreichen Tage. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr…

 

Hauptmann a. D. Werner Schober

 

 

 Geschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann oder das (fast) vergessene Museum – eine Sensation a la Semper talis

 

Ein zufälliges Gespräch, geführt zwischen einem Museumsförderer aus Potsdam und mir als „Verwalter der Spuren“ unseres Ersten Garde-Regiments zu Fuß und des Semper talis Bundes ließ eine für den Semper talis Bund wie für das Potsdam-Museum Sensation Gestalt annehmen.

Per (gesteuertem) Zufall stieß ich im Online Archiv von Haus Doorn auf ein Geburtstagsgeschenk der Offiziere des ersten Garde-Regiments (EGR) aus dem Jahr 1939 an den abgedankten Chef, Kaiser Wilhelm II., in Gestalt eines Fotoalbums. Auf einigen der Fotografien habe ich Portraits von Offizieren des Regimentes und uns nur allzu gut bekannte Gemälde entdeckt, die eigentlich nach Potsdamer Geschichtsschreibung als vernichtet galten.

 

Die Geschichte:

Mit dem Artikel „Esprit de Noblesse“ habe ich in der letzten Ausgabe die Existenz des Ersten Garde-Regiments zu Fuß geschlossen. Wenden wir uns nun den unmittelbar darauffolgenden Jahren zu. Jetzt, wo die Zeit der kaiserlich preußischen Armee mit der Niederlage im I. Weltkrieg zu Ende war, begann auch die Umstrukturierung der militärischen Kräfte in Deutschland. Das Regiment war aufgelöst, Grenadiere und Füsiliere, Unteroffiziere wie Offiziere entweder in die Heimat zurückgekehrt oder in Freikorps unterwegs, die Gebäude und Einrichtungen des Regiments waren anderen Bestimmungen zugeführt.

 

So auch das im Jahr 1861 eingeweihte Regimentshaus der Offiziere Erstes Garde-Regiment zu Fuß in der Potsdamer Mammonstraße 4.

 

Hier, in diesem Hause waren in den verschiedensten Räumlichkeiten die über lange Jahre erhaltenen, geschenkten oder zusammengetragenen Zeitzeugnisse wie Gemälde, Skulpturen und Varia aufbewahrt und ausgestellt. So die Portraits der Regimentskommandeure seit 1808, Portraits der Gefallenen in den Kriegen 1866 und 1870/71, die Großgemälde zu Schlachtenszenen der preußisch-deutschen Kriegsgeschichte wie auch ganz besonders der zum Tambourstock umgestaltete Gehstock (Geschenk Fridrich II. an Rohdich nach der Schlacht bei Prag) unseres seligen Generals Friedrich Wilhelm von Rohdich.

 

1921: Das Regimentshaus des alten EGRzF in der Mammonstrasse 4 wird nach Auflösung des EGRzF am 1. Januar 1921 zum Dienstsitz des Infanterie-Führers III mit seinem Stabe (Führer aller Inf.-Einheiten der 3. Division), der zugleich Standortältester von Potsdam ist. Das Regimentshaus des neu aufgestellten Infanterie-Regiments 9 wird das ehemalige Offizierkasino des Regiments Gardes du Corps, Am Kanal 2.  Zeitgleich kommt nun ein Teil der ehemaligen Regimentshauseinrichtung leihweise in das entstehende Museum Potsdam, in dem ein besonderer Raum für das Regiment eingerichtet wurde, ein Teil wird verkauft und das Silber bleibt einstweilen in der Bank.

 

Als Erinnerung an die Potsdamer Militärtradition beschlossen 1922 die Stadtverordneten die Einrichtung des Museums – gegen die Stimmen von SPD und KPD. Den Grundstock der Sammlung bildeten Erinnerungsstücke der nach dem Ende des Ersten Weltkrieges aufgelösten Truppenteile der Garnisonstadt Potsdam. Dazu kamen Schlachtengemälde und Uniformfiguren aus Wachs, die unter der neuen Regierung im Berliner Zeughaus nicht mehr erwünscht und heimlich über den Wasserweg ins konservativere Potsdam gebracht wurden. Diese lebensgroßen Wachsfiguren mit preußischen Uniformen waren im Jahr 1900 als deutscher Beitrag zur Pariser Weltausstellung geschickt worden. Sechs der im Garnisonmuseum ausgestellten Figuren sind auch auf den Fotos von Max Baur zu sehen – ihr Verbleib nach Auflösung des Museums ist unbekannt. Ein weiterer Hingucker auf den Baur-Fotos ist die Zinnfigurensammlung aller Potsdamer Regimenter, deren Krönung ein Diorama von 5.000 Zinnfiguren der Potsdamer Frühjahrsparade“ darstellte.

Die Bilder der Kommandeure kommen auf Beschluss der Versammlung des Semper talis Bundes, der zwischenzeitlich am 2. Mai 1921 gegründet war, in das Museum, die der lebenden Kommandeure in das Vereinszimmer (ehem. Gardes du Corps-Kasino, Am Kanal 2). Die Bilder der gefallenen Kameraden werden mit der früher im Spielzimmer befindlichen Holztäfelung im Museum aufgenommen.

 

Nun komme ich zu dem ersten sensationellen Zufallsfund:

Der berühmte Potsdam-Fotograf, Max Baur, war 1938 beauftragt, nach dem Umbau des Potsdam Museums – vielleicht im Auftrage des Semper talis Bundes – Fotos der Ausstellung für ein Geschenkalbum für Wilhelm II. zu fertigen.

 

Einige der auf den Fotos abgebildeten Schlachtengemälde des bekannten Historienmalers Carl Röchling sind heute zum Teil in der militärhistorischen Sammlung des Semper-talis Bundes zu sehen. Sie wurden 1992 im Depot der Stiftung Schlösser und Gärten aufgefunden, restauriert und dem Semper talis Bund als Leihgabe zurückgegeben.

 

 

Auf diesem Foto tauchen nun die Portraits aus dem Regimentshaus auf, die nach der Potsdamer Geschichtsschreibung von 1945 als vernichtet galten.

 

 

Die Sensation!

Nein, nicht alles wurde wie berichtet in den Bombentrichter eingegraben, einige Stücke haben überlebt. Die Portraits der Kommandeure und gefallenen Offiziere unseres Regiments haben teilweise die Tortouren der Vernichtung überstanden. Sie werden nun im nur notwendigsten Maße restauriert und werden unsere militärhistorische Sammlung bald bereichern.

 

 

Was aus einem in solcher Art zerstörten Gemälde wieder herausgeholt werden kann sehen wir nun.

 

 

Berichterstattungen in der Presse:

 

 

http://www.potsdam-museum.de/artikel/foerderverein-entdeckt-15-verschollene-gemaelde-aus-frueherem-potsdamer-garnisonmuseum

 

https://www.pnn.de/potsdam/spektakulaerer-fund-fuer-potsdam-museum-die-verlorenen-gesichter-des-garde-regiments/23747274.html

 

So wie nun die Gemälde und Portraits wiederaufgetaucht sind, hat sich die Hoffnung entwickelt, auch den alten Tambourstock, den Gehstock des Generals von Rohdich, aus einer dunklen Ecke irgendeines Depots wieder an das Semper talis Tageslicht

holen zu können.

 

Ernst Schüßling

 

Außerordentliche Mitgliederversammlung zur Neuwahl des Bundesvorsitzenden

 

Unmittelbar nach Kommandoübernahme am 27. September 2018 und dem ersten durch ihn als Kommandeur WachBtl BMVg geführten Einsatz zur Begrüßung S.E. Recep Tayyip Erdogan trat am 28. September 2018 eine außerordentliche Mitgliederversammlung zusammen um den scheidenden Bundesvorsitzenden Patrick Bernardy Entlastung zu erteilen. 

Nach Verlesen des Prüfberichts durch die Kassenprüfer ist Oberstleutnant Bernardy als 19. Bundesvorsitzender des Smper talis Bundes verabschiedet worden. Die Mitgliederversammlung wählte Oberstleutnant Kai Beinke einstimmig zum 20. Bundesvorsitzenden seit Gründung im Jahr 1921.

 

 

 Kommandoübergabe über das 

Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung

Am 27. September 2018 ist das Kommando über das Wachbataillon BMVg von Oberstleutnant Patrick Bernardy an Oberstleutnant Kai Beinke durch den General Standortaufgaben, Brigadegeneral Henne, übergeben worden.

 

Bevor der hierzu eigens erstellte Beitrag fertig gestellt ist, ein Link zum Beitrag von BTB Presseorgan.

 

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Bundesversammlung

Semper talis Bund e.V.

 

Vom 30. August bis 2. September 2018 fand die 65. Bundestagung

des Semper talis Bundes seit 1953

in Verbindung mit dem Schrippenfest des

Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung statt.

Auch in diesem Jahr haben sich viele ältere Kameraden aus den ehemaligen Standorten des Wachbataillonsund dem gesamten Bundesgebiet auf den Weg nach Berlin gemacht und freuten sich, ehemalige Kameraden wieder zu sehen und die Erfahrungen mit den jungen Soldaten auszutauschen.

 

Am späten Nachmittag trat dann erst einmal der Vorstand zusammen – es galt die Mitgliederversammlung des folgenden Tages vorzubereiten.  Anschließend trafen wir uns dann im Casino der Julius-Leber-Kaserne, um uns von der anstrengenden Anreise zu erholen und erste Erfahrungen auszutauschen.

 

Für Freitag, den 31. August 2018 um 10.00 Uhr hatte der Vorstand bereits zur Mitgliederversammlung in den Unterrichtsraum der 3./WachBtl BMVg eingeladen und unser Bundesvorsitzende Oberstleutnant Patrick Bernardy konnte 57 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen. Der  Geschäftsbericht des  Bundesgeschäftsführers Oberstabsfeldwebel Christoph Patzak und der Kassenbericht des Schatzmeisters Hauptmann a.D. Werner Schober fanden die Zustimmung der Mitglieder.

So wurde der Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder einstimmig entlastet.

(copyright Semper talis Bund e.V., Werner Schober)

 Nachdem die Mitglieder den Haushaltsvoranschlag für 2019 einstimmig beschlossen hatten, berichtete der Beauftragte für die Militärhistorische Sammlung beim WachBtl BMVg, Hauptmann a. D Ernst Schüßling,  über die Neuerwerbungen

 

Am Nachmittag nutzten viele Mitglieder die Gelegenheit, an einer Führung durch die Zitadelle Spandau teilzunehmen. Nach der Einweisung in die Baugeschichte der Zitadelle und dem Besuch der Ausstellung "Burg und Zitadelle" bestiegen wir den 'Juliusturm'. Bei strahlenden Sonnenschein hatten wir von hier oben einen herrlichen Ausblick auf die Zitadelle und der Stadt.

(copyright Semper talis Bund e.V., Werner Schober) 

 Abschließend besichtigten wir im ehemaligen Proviantmagazin die erst 2016 eröffnete Dauerausstellung "Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler".

(copyright Semper talis Bund e.V., Werner Schober) 

 

Wieder zurück in der Julius-Leber-Kaserne ging es nahtlos im Biergarten des Casinos mit dem offiziellen Kameradschaftsabend weiter. Für ausreichend Steaks und Bratwürste war gesorgt, so verbrachten wir bei herrlichem Wetter einige angenehme Stunden.

(copyright Semper talis Bund e.V., Werner Schober) 

 

Am Samstagmorgen fuhr dann unsere Reisegesellschaft auf den Friedhof nach Potsdam-Bornstedt. Dort, am Semper talis Stein, wurde nach einer kurzen Ansprache unseres Bundesgeschäftsführers Oberstabsfeldwebel Christoph Patzak ein Gebinde zum Gedenken an die gefallenen Semper talis Kameraden niedergelegt.

(copyright Semper talis Bund e.V., Werner Schober)  

 

Wieder zurück in der Julius-Leber-Kaserne konnten wir 'nahtlos' in das laufende Schrippenfest einsteigen. Unsere Kameraden hatten die Gelegenheit, das reichhaltige Programm, welches das Wachbataillon für diesen Tag vorbereitet hatte, zu besuchen. Geboten wurden u.a. Vorführungen des "Drillteams", der "Ehrenformation" und das Salutschießen. Auf dem Zentralen Festplatz spielte die Musik, es gab reichlich Speisen & Getränke und vieles mehr.

(copyright Semper talis Bund e.V., Werner Schober)  

 

Am Sonntagmorgen endete die Bundestagung mit einem kräftigen Brunch im Casino. Danach machten sich die letzten Kameraden auf den Rückweg nach Hause. Was bleibt? Die Erinnerung an ereignisreiche Stunden und die Freude, alte Kameraden nach langer Zeit einmal wieder gesehen zu haben. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr …

 

Hauptmann a.D. Werner Schober

 

 

 

Bundesversammlung

Semper talis Bund e.V.

 

Vom 13. bis 16. August 2017 fand die 64. Bundestagung

des Semper talis Bundes seit 1953

in Verbindung mit den Feierlichkeiten

anlässlich des 60jährigen Bestehens des

Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung statt.

 

Aus Anlass der Festwoche hatten sich viele ältere Kameraden aus den ehemaligen Standorten des Wachbataillons Siegburg und Bergisch-Gladbach auf den Weg nach Berlin gemacht und freuten sich, die jetzige Heimat des Wachbataillons kennen zu lernen und die Erfahrungen mit den jungen Soldaten auszutauschen.

 

Am späten Nachmittag trat dann erst einmal der Vorstand zusammen – es galt die Mitgliederversammlung des folgenden Tages vorzubereiten. Zur bevorstehenden Neuwahl erklärten alle Vorstandsmitglieder, dass sie erneut kandidieren würden. Der in der letzten Vorstandssitzung berufene Beauftragte für die Militärhistorische Sammlung beim WachBtl BMVg, Hauptmann a. D Ernst Schüßling berichtete über die Neuerwerbungen und den Stand der Restaurierung der alten Fahnen in der Ausstellung. Anschließend trafen wir uns dann im Casino der Julius-Leber-Kaserne, um uns von der anstrengenden Anreise zu erholen und erste Erfahrungen auszutauschen.

 

Für Freitag, den 14. Juli 2017 um 09.00 Uhr hatte der Vorstand bereits zur Mitgliederversammlung eingeladen und unser Bundesvorsitzende Oberstleutnant Patrick Bernardy konnte 47 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen. Der erste Geschäftsbericht des neuen Bundesgeschäftsführers Oberstabsfeldwebel Christoph Patzak und der Kassenbericht des Schatzmeisters Hauptmann a.D. Werner Schober fanden die Zustimmung der Mitglieder.

So wurde der Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder einstimmig entlastet.

 

Die Hauptaufgabe der diesjährigen Mitgliederversammlung war die turnusmäßig nach 3 Jahren erforderliche Neuwahl des Vorstandes (mit Ausnahme des Bundesvorsitzenden – wird bei Wechsel des Kommandeurs WachBtl BMVg gewählt - und des Sprechers der Gruppe Rheinland) und der Kassenprüfer. Der Wahlleiter gab bekannt, dass die bisherigen Vorstandsmitglieder und Kassenprüfer erneut für ihr Amt kandidieren. In der offenen Abstimmung wurde der Bundesgeschäftsführer bei einer Enthaltung, der Schatzmeister, die Beisitzer und die Kassenprüfer einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Die neu Gewählten nahmen das Amt an.

 

Nachdem die Mitglieder den Haushaltsvoranschlag für 2018 einstimmig beschlossen hatte, berichtete der Vorsitzende des von Rohdich’schen Legatenfond über die Restaurierung der Fahnen in der Militärhistorischen Ausstellung und lud die Mitglieder zu einem Besuch in das Stiftungshaus ein. Damit wurde die Mitgliederversammlung geschlossen.

 

Am Nachmittag nutzen viele Mitglieder die Gelegenheit, an einer Stadtführung durch Berlin teilzunehmen. Die Ehefrau des stellvertretenden Bataillonskommandeurs Oberstleutnant Nebel, führte uns vorbei an den Sehenswürdigkeiten und durch Bereiche, die selbst „Berlinkenner“ noch nicht gesehen hatten. Am Pariser Platz nutzten wir die Gelegenheit und warfen einen Blick in die heutige DZ-Bank – hier stand bis zum Ende des 2. Weltkrieges das Haus des preußischen Kriegsministers und General der Infanterie Friedrich Wilhelm von Rohdich, dem Grundvermögen der heute noch bestehenden Stiftung von Rohdich’scher Legatenfonds.

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Wieder zurück in der Julius-Leber-Kaserne ging es nahtlos im Biergarten des Casinos mit dem offiziellen Kameradschaftsabend weiter. Für ausreichend Steaks und Bratwürste war gesorgt, so verbrachten wir bei herrlichem Wetter einige angenehme Stunden.

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Am Sonnabend, den 15. Juli feierte das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung sein 60jähriges Bestehen mit einem Schrippen- und Familienfest. Unsere Kameraden hatten so die Gelegenheit, das reichhaltige Programm, welches das Wachbataillon für diesen Tag vorbereitet hatte, zu besuchen, Gespräche mit den jungen Kameraden zu führen und auch die Militärhistorische Ausstellung zu besichtigen.

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Am Nachmittag fuhr dann unsere Reisegesellschaft auf den Friedhof nach Potsdam-Bornstedt. Dort, am Semper talis Stein, wurde nach einer kurzen Ansprache durch Hauptmann a.D. Schüßling ein Gebinde zum Gedenken an die gefallenen Semper talis Kameraden niedergelegt.

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Wieder zurück wurde auf dem Festplatz weiter gefeiert, auch wenn es der Wettergott an diesem Abend nicht gut mit uns meinte.

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Nach einem kräftigen Brunch im Casino machten sich am Sonntagmorgen dann die letzten Kameraden auf den Rückweg nach Hause. Was bleibt? Die Erinnerung an ereignisreiche Stunden und die Freude, alte Kameraden nach langer Zeit einmal wieder gesehen zu haben. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr …

 

Hauptmann a.D. Werner Schober

 

Bundesversammlung Semper talis, Neuwahl und Bataillonsfestwoche


Vom 29. August bis zum 2. September 2016 fand die 63. Bundestagung unseres Semper talis Bundes seit 1953 in Verbindung mit der Bataillonsfestwoche Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung statt.

Gleich nach der Ankunft tagte der Vorstand und besprach den Ablauf der Mitgliederversammlung, den Verlauf der Wahl und legte seine Ziele für die nächste Zeit fest. Dazu gehörte der Beschluss, beginnend im Jahr 2017 die Garde-Vereinsfahne der Ehemaligen Kameraden des Ersten Garde-Reserve-Regimentes restaurieren zu lassen. Eine zweite Fahne wird für 2018 zur Restaurierung geplant.

Stolze 25 Kameradinnen und Kameraden meldeten sich für das Begleitpro-gramm an und für den Kameradschaftsabend sogar 40! Zunächst haben wir am 30. August das Militärhistorische Museum in Dresden besucht, das wir zuletzt 2009 noch während des gewaltigen Umbaus besucht hatten. Wir haben hier eine sehr inhaltsreiche Führung des Major d. R. Blessmann durch die Ausstellung „60 Jahre Bundeswehr“ erhalten. Sogar ein sehr altes Exponat aus der guten alten Siegburger Zeit haben wir entdecken können und nach etwa zwei Stunden den Blick über Dresden aus gut 30 Metern Höhe genießen dürfen. Eine wahrlich tolle Ausstellung!  

 



 

Am 31. August nahmen 52 Mitglieder an unserer Mitgliederversammlung teil. Der Bundesvorsitzende, Oberstleutnant Bernardy, führte zwei Neuaufnahmen durch und händigte Kapitänleutnant Seipke und Oberfeldwebel Meißner die Semper talis Nadel aus.

 


Hauptmann Schüßling, der nach sechs Jahren seinen Abschied vom Amt des Geschäftsführers nahm, dankte er für seine rege und überaus erfolgreiche Tätigkeit und geleistete Arbeit. Hauptmann Schüßling tritt zum 1. Januar 2017 wie schon im September 2010 nochmals in die großen Fußspuren unseres Nestors, Oberstabsfeldwebel a. D. Heinz-Günter Jansen. Er wird Geschäftsführer des Legatenfonds.

 


 

Einstimmig wählte die Mitgliederversammlung Herrn Oberstabsfeldwebel Christoph Patzak zum neuen Geschäftsführer. Mit ihm übernahm dieses Amt ein Mann, wie es keinen Zweiten geben konnte. Oberstabsfeldwebel Patzak hat nahezu alle Verwendungen im Wachbataillon selbst erlebt, war Vorreiter in der Traditions- und Kameradschaftspflege, vor allem aber ist er ein Semper talis Mann erster Güte.

Zu neuen Beisitzern, da auch Kaleu Gallus und Stabsfeldwebel Oelpke nicht mehr zur Wiederwahl gestanden haben, wurden die Kameraden Seipke und Hauptfeldwebel Strauß gewählt.

 

Nach 1 ½ Stunden ging es in den verdienten Kameradschaftsabend über und bei prächtigstem Wetter erlebten wir einige angenehme Stunden.

 

 

Am 1. September dann, unmittelbar vor dem Schrippenfest, fuhr unsere kleine Reisegemeinschaft auf den Friedhof nach Potsdam-Bornstedt. Dort, am Semper talis Stein, erwartete uns die Leiterin des Friedhofs, Frau Jutta Erb-Rogg, um mit uns gemeinsam eine neue Tradition Semper talis zu begründen. Künftig, immer in Verbindung zur Bataillonsfestwoche, werden wir losgelöst von offiziellen Feier- und Gedenktagen unsere Semper talis Kameraden hier ehren. Mit einer kurzen Ansprache durch Hauptmann Schüßling und einem Choral, gesungen von Frau Erb-Rogg, legten wir das Gebinde zum Gedenken an die gefallenen Semper talis Kameraden nieder. 

 

Hauptmann Ernst Schüßling

 


 

 

Erstes Garde-Regiment
zu Fuß

95 Jahre Semper talis Bund e.V. und 55 Jahre Traditionsbewahrung

Am 2. Mai 2016 beging der Semper talis Bund seinen 95. Geburtstag. Am 13. Mai 2016 begingen WIR, Soldatinnen und Soldaten des Wachbataillons BMVg, 55 Jahre Pflege und Bewahrung der Tradition des Ersten Garde-Regiments zu Fuß.

Das am 15. Februar 1957 aufgestellte Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung trägt seit dem 13. Mai 1961 die Tradition der im Semper talis Bund (StB) vereinigten Regimenter

- Erstes Garde-Regiment zu Fuß
- Infanterie-Regiment 9

Anlass, sich Semper talis in die Gedanken zu rufen:

„Semper talis“ stets derselbe –
stand auf kleinem Silberband,
dass ihr einst als Helmzier truget,
im Dienste für das Vaterland.

Auserkoren vor so vielen
dientet Ihr beim Regiment,
dass mit Stolz der Garde
Erstes unsere Geschichte nennt!

Nicht umsonst die Glocke mahnte,
schlug die Uhr des Tages Zeit:
„Bleibet stolz und stets dieselben!
Übt immer Treu und Redlichkeit!“


So oder ähnlich hat der letzte Friedensführer des Ersten Garde-Regiments zu Fuß, Oberst Siegfried Graf zu Eulenburg zum feierlichen Appell am 13. Mai 1961 vor den angetretenen Soldaten des Wachbataillons BMVg in Siegburg die Bedeutung von Semper talis beschrieben.


Adlerschießen 1978, Vortrag 2006

links Adlerschießen 1978, rechts Vortrag 2006, Copyright Semper talis Bund

 

Einem der Männer, der schon bei dem feierlichen Appell 1961 zur Übernahme in Siegburg angetreten war, gilt es dafür besonderen Dank zu sagen. Er hat von 1972 bis 2010 den Semper talis Bund wie kein anderer geprägt und in die neue Ära seiner Mitglieder, nämlich nunmehr aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung, geführt.

Oberstabsfeldwebel a.D. Heinz-Günter Jansen, wir sprechen Dir unser Semper talis aus!

Ernst Schüßling
Hauptmann


Übergabe des Kommandos

über das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung
am 20.01.2016 von Oberstleutnant Dr. Axel Dohmen
an Oberstleutnant Patrick Bernardy

Am 20. Januar 2016 übergab der General Standortaufgaben, der sich gern als Stadtkommandant von Berlin bezeichnet, das Kommando über die Garde von Oberstleutnant Dr. Axel Dohmen nach 939 Tagen als Kommandeursdasein in die treuen Hände seines Nachfolgers Oberstleutnant Patrick Bernardy.

Die Zeit als Kommandeur des Wachbataillons war für Oberstleutnant Dr. Dohmen eine aufregende und spannende Zeit, in der es galt, die Nachwuchsgewinnung zu sichern und dem Bataillon eine neue Struktur, durch die Aufgabe des Standortes Siegburg, zu geben. Mit 38 Staatsempfängen, 14 Großen Zapfenstreichen und drei Feierlichen Gelöbnissen bestritt Oberstleutnant Dr. Axel Dohmen fast ebenso viele Einsätze als sein Vorgänger Oberstleutnant Michael Krobok vor ihm. Die Einsatzhäufigkeit hat sich damit in den letzten drei Jahren nicht wesentlich verringert. Höhepunkte seiner Zeit als Kommandeur sieht Oberleutnant Dr. Dohmen im Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck im Wachbataillon sowie im Staatsbesuch ihrer Majestät Königin Elizabeth II. Einen bleibenden Eindruck hat aber auch der Staatsakt für den ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Richard von Weizsäcker hinterlassen sagte er, als er das sehr persönliche Dankschreiben seiner Ehefrau Marianne von Weizsäcker den Soldatinnen und Soldaten verlas, die zum Staatsakt eingesetzt gewesen sind.

Als Begleitmusik für die Kommandoübergabe wurde "Hinter dem Horizont geht's weiter" von Udo Lindenberg gespielt. Passend für den scheidenden Kommandeur, der nun im Kommando Heer in Strausberg eine neue Herausforderung angetreten hat.

Auf Befehl von Brigadegeneral Michael Matz übergab Oberstleutnant Dr. Dohmen die Führung des Verbandes an Oberstleutnant Bernardy. Vielen der angetretenen Soldaten ist Oberstleutnant Bernardy ein vertrauter Anblick. Denn er leistet bereits seit 1994, mit kurzen Unterbrechungen, Dienst im Wachbataillon. Eingesetzt als Zugführer, Kompaniechef, S 2 sowie S 6 Offizier und stellvertretender Kommandeur, kennt er den Verband wie kaum ein anderer. Im Jahr 2014 verließ Oberstleutnant Bernardy den Verband um als Referent Personelle Grundsätze II 1 (1) im Kommando Heer in Strausberg seinen Dienst zu leisten. Nach seiner knapp zweijährigen Verwendung kehrt er nun an die Spitze des Wachbataillons zurück.


Bataillonübergabe an Oberstleutnant Bernardy

Bataillonübergabe an Oberstleutnant Bernardy, Copyright: Wachbataillon BMVg

 

Der Abschluss der Übergabe bildete gleichzeitig das Highlight des Apells - die Fahrt des abschied nehmenden Kommandeurs mit einem Trike. Dr. Dohmen hatte in seinen Tagen als Kommandeur der Garde einen Motorradführerschein erworben und so war es sowohl für Oberstleutnant Dr. Dohmen als auch für die angetretenen Soldatinnen und Soldaten des Wachbataillons eine gelungene Verabschiedung.


Abschied des Kommandeurs Dr. Dohmen auf einem Trike

Abschied des Kommandeurs Dr. Dohmen auf einem Trike, Copyright: Wachbataillon BMVg

 

Seinem Nachfolger Oberstleutnant Bernardy wünschte der scheidende Kommandeur "alles Gute, Soldatenglück und immer eine sichere Hand bei der Führung des Verbandes". Auch wir wünschen dem neuen Kommandeur einen guten Start und viel Erfolg bei der Bewältigung neuer Aufgaben.

Nur gemeinsam können die Aufgaben und Herausforderungen, die sich dem Wachbataillon stellen, gemeistert werden. Und dem neuen Kommandeur stehen die Soldatinnen und Soldaten mit Erfahrung, Ideenreichtum und Know-How unterstützend zur Seite.

Den Abschluss der feierlichen Übergabe bildete der Empfang im Festsaal des Kasinos. Vor 250 Gästen übergab Oberstleutnant Dr. Dohmen nun auch symbolisch die Tradition des Ersten Garde-Regiments zu Fuß und des 9. (Preuß.) Infanterie-Regiments, insbesondere aber die Führung des Semper talis Bundes. Mit der Übergabe Degen des Generals von Möllendorff besiegelte er den am Vorabend durch die außerordentliche Mitgliederversammlung des Semper talis Bundes gefassten Beschluß., Oberstleutnant Bernardy zum neuen Bundesvorsitzenden zu wählen. Der Degen wurde nunmehr zum dritten Male von Hand zu Hand als Abschluß einer Kommandoübergabe gereicht.


Übergabe des Degen

Semper talis! Übergabe des Degen, Copyright: Wachbataillon BMVg




Ein Besuch besonderer Art

Der Bundespräsident zu Gast im Wachbataillon BMVg

Am 24. Februar 2015 besuchte der Bundespräsident, Herr Joachim Gauck die Soldatinnen und Soldaten des Wachbataillons BMVg. Bislang gewohnt, das Bataillon in seinem Schlossgarten zu sehen, weilte der Bundespräsident auf eigenen Wunsch in der Julius-Leber--Kaserne.


Der Bundespräsident zu Gast im Wachbataillon BMVg

Der Bundespräsident zu Gast im Wachbataillon BMVg, Copyright: Wachbataillon BMVg

 

Nach einem militärischen Appell mit etwa 600 Soldatinnen und Soldaten des Bataillons wurden dem Bundespräsidenten Abschnitte der Ausbildung vorgeführt von denen dieser sich begeistert zeigte. Nach diesem Teil ging es in die Räumlichkeiten des Stabes, wo sich auf Wunsch einige Soldatinnen und Soldaten zum Gespräch eingefunden hatten. So entstand eine lockere und Dank unseres Bundespräsidenten eine sehr stimmungsvolle und abwechslungsreiche Runde, die dem Besuch einen krönenden Abschluss gab.